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Category Archives: Literatur

„Warum sollte jeder Mensch mindestens eine Fremdsprache lernen?” – Eine philosophische Reflexion

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Mein Lieblingsphilosoph ist Friedrich Nietzsche. Und eines meiner Lieblingszitate von ihm lautet:   Oh meine Thiere, […] schwätzt also weiter und lasst mich zuhören! Es erquickt mich so, dass ihr schwätzt: wo geschwätzt wird, da liegt mir schon die Welt wie ein Garten. Wie lieblich ist es, dass Worte und Töne da sind: sind nicht […]

Israel: A White Colony in the Near East?!

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  A response to Kristin Flade: Unexceptionally Lovely Days This “response” originates from my work for the open editorial board of a small independent German-Austrian philosophy and art magazine, engagée. I’ve written it for that magazine because I thought that a most controversial text like Flade’s Unexceptionally Lovely Days shouldn’t be published without fundamental changes. […]

Von der garstigen Wissenschaft

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Wohin sind wir gekommen, wohin gedachten wir zu gehen? Man kann eine beurteilende Bestandsaufnahme der Philosophie, wie sie an den akademischen Institutionen unserer Zeit gelehrt wird, nur schwerlich zustande bringen, ohne den ursprünglichen Gedanken zu kennen, aus welchem heraus sie in ihrem Anfange geboren ward. Wohin also gedachten wir zu gehen?

K.’s Freispruch

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Franz Kafka hätte, nicht zuletzt dank der aufopfernden Pflege Dora Diamants, die Tuberkulose gesund überstanden und gemeinsam mit ihr seinen Traum realisiert und sei nach Palästina ausgewandert. Dort leistete er dank der profunden Erfahrungen, die er während seiner Anstellung bei der „Arbeiter-Unfallversicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag“ gesammelt hatte, einen außerordentlichen Beitrag zum Aufbau […]

„Leichte Sprache“ als effizienter Neusprech für den Hyperkapitalismus

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„Fremd-wörter sind die Juden von der Sprache.“ „Es gab Leute. Sie konnten nur falsche Sätze sagen. Sie fanden jeden Satz von mir zu lang. Sie schafften die deutsche Literatur ab. Sie ersetzten die deutsche Literatur durch die falsche Literatur von ihnen.“   (Theodor W. Adorno, Minima Moralia; meine Übersetzung)   Eine der interessantesten Randmeldungen des […]

Das gedruckte Wort als Medium der Demokratie – Für den Erhalt einer gedruckten, an alle Studierenden in Frankfurt postalisch versandten AStA-Zeitung!

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Gegenwärtig findet an der Goethe-Uni ffm wieder der Hochschulwahlkampf statt. Von einigen Hochschulgruppen wurde dabei (über das Format UTV und die Wahlausgabe der AStA-Zeitung) die Forderung nach einer Digitalisierung der AStA-Zeitung laut. Namentlich den Piraten, der Liberalen Hochschulgruppe, dem RCDS und der Liste „Riedberg“. Diese Forderung zeugt von einem bedenklichen Verständnis von Hochschulpolitik, wäre ein […]

Is Revolutionary Ireland Dead and Gone?

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Is Revolutionary Ireland Dead and Gone? Bericht aus einem Land in der Krise1)Dieser Artikel wurde zum ersten Mal veröffentlicht in der AStA-Zeitung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Ausgabe 2013/2, S. 32-35, zusätzlich auf dem Blog Café Noir. Alle Bilder stammen von mir. Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, […]

Carl Sternheim – Ein vergessener „Zaungast des Fortschritts“

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Am Ende des berühmten Aphorismus Sur l’Eau (Nr. 100) aus den den Minima Moralia von Theodor W. Adorno heißt es: Keiner unter den abstrakten Begriffen kommt er erfüllten Utopie näher als der vom ewigen Frieden. Zaungäste des Fortschritts wie Maupassant und Sternheim haben dieser Intention zum Ausdruck verholfen, so schüchtern, wie es deren Zerbrechlichkeit einzig […]

Im Philosophenpark – Ein lyrischer Gastbeitrag

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Ich möchte meinen ersten Beitrag auf diesem tollen neuen Blog dazu nutzen, um auf das Schaffen eines befreundeten Dichters, Pjotr G. Distelkranz, aufmerksam zu machen, der wie ich in Frankfurt lebt und ab und an recht interessante Verse knüpft, von denen einige auf dem Blog La vache qui rit veröffentlicht wurden. Einige seiner Gedichte beschäftigen […]