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Category Archives: Rezensionen

Rezension zu Alp Kayserilioğlu: „Subjekt und Widerstand im Spätwerk Adornos“ von Helen Akin

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Rezension zu Alp Kayserilioğlu: Subjekt und Widerstand im Spätwerk Adornos von Helen Akin mandelbaum verlag, wien · berlin 2018 20 €; 224 S. ISBN 978-3-85476-3824-1   Mit dem Format der Rezension werden mir, so scheint es, bestimmte Fragen vorgegeben: Worin liegt der Ertrag der hier in Rede stehenden Schrift Subjekt und Widerstand im Spätwerk Adornos […]

Nietzsche verfilmen als Glättung – Über den Film „Thinking Nietzsche“

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Philosophie zu verfilmen ist eine delikate Aufgabe, an der man im strengen Sinne eigentlich nur scheitern kann. Entweder der Film verkommt zur bloßen Illustration einer philosophischen Idee – und scheitert darum als Kunstwerk; oder er gelingt als Kunstwerk, wird dabei aber der philosophischen Idee nicht gerecht. Ein Film, dem beides mehr oder weniger gelang, ist […]

Hat die Sozialdemokratie eine Zukunft?

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Hat die Sozialdemokratie eine Zukunft? Zu Sahra Wagenknechts jüngsten Büchern Reichtum ohne Gier (Campus Verlag, 2016) und Couragiert gegen den Strom (Westend Verlag, 2017)   Eine Populistin Eines hat Sahra Wagenknecht jedenfalls geschafft: Sie hat sich zum Abstand die mit Abschnitt populärsten und medial präsentesten Gesicht der deutschen Linken gemausert. Es vergeht kaum eine Woche, […]

Rezension zu Andrew Culp: „Dark Deleuze“

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Mit ein wenig Verspätung folgt hier die schon länger angekündigte Vollversion meiner Rezension von Dark Deleuze, das im März 2017 im Laika-Verlag Hamburg erschien (übersetzt von Achim Szepanski, mit einem Nachwort von Jose Rosales) von Andrew Culp für den Widerspruch 64. Unser Kommunismus verlangt, dass wir unter dem Deckmantel des Geheimnisses die Konspiration intensiv vorantreiben, […]

Rezension zu Achim Szepanski: „Der Non-Marxismus – Finance, Maschinen, Dividuum“

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Wörtchen am Mittwoch   Achim Szepanskis Versuch einer Aktualisierung des Marxismus   Achim Szepanski meinte einmal, als ich ihn auf den Zusammenhang zwischen den vier Teilen von Der Non-Marxismus ansprach, dass sich sein neues Buch zu dem Zweibänder Kapitalisierung so verhält wie einst der Anti-Ödipus von Gilles Deleuze und Félix Guattari zu seiner Fortsetzung Tausend […]

Rezension zu Gaststeiger, Ludwig/ Grimm, Marc/ Umrath, Barbara (Hg.): Theorie und Kritik – Dialoge zwischen differenten Denkstilen und Disziplinen, Bielefeld 2015

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Die linke Debatte wird nicht unbedingt durch den Umstand erschwert, dass es allgemein zu wenig oder zu wenig aufschlussreiche Theorieproduktion gäbe. Problematisch ist zweierlei: Zum einen werden durchaus vorhandene Gräben zwischen Denkschulen von Apologet*innen dieser Schulen durch identitäre Abgrenzung nochmal verstärkt (ein prominentes Beispiel ist die Auseinandersetzung zwischen Post-Strukturalismus und Kritischer Theorie), zum anderen werden […]

Rezension zu Murat Ates: „Philosophie des Herrschenden“

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Vorbemerkung: Dieser Artikel stellt eine längere Version meiner Rezension des Buches für den aktuellen Widerspruch (Nr. 61, S. 120 ff.) dar. *** Entweder kommt die Studie Philosophie des Herrschenden. Eine einführende Schlussbemerkung von Murat Ates, erschienen in diesem Jahr im Passagen-Verlag, Wien, genau zur richtigen Zeit – oder genau zur falschen. Sie ist in jedem […]

Achim Szepanski: Kapitalisierung Bd. I & II

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Review on: Kapitalisierung Bd. 1: Marx’ Non-Ökonomie Kapitalisierung Bd. 2: Non-Ökonomie des gegenwärtigen Kapitalismus Achim Szepanski Hamburg: Laika, 2014 1)This article is a longer version of a review I wrote for Marx & Philosophy. Link: http://marxandphilosophy.org.uk/reviewofbooks/reviews/2015/2050   I. Beyond Marxology: Coming Out of the German Box Achim Szepanki’s trilogy Kapitalisierung (Capitalisation) may be the most […]

Rezension: Achim Szepanski: Kapitalisierung

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Achim Szepanski: Kapitalisierung Bd. 1: Marx‘ Non-Ökonomie (456 S.) Bd. 2: Non-Ökonomie des gegenwärtigen Kapitalismus (474 S.) Laika-Verlag; Hamburg 2014   Während die Menschen noch immer meinten, sie seien in ihren Entscheidungen frei und autonom – zumindest, wenn sie sich genug selbst reflektieren würden – war dieser kümmerliche Rest an Reflexivität doch nur ein Mittel, […]